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Umschalte-Relais(mechanisch)
  
Vorschalt-Elektronik
mUmsch

Da analoge Märklin Lokomotiven mit Wechselstrom betrieben werden, bedarf es zur Umschaltung der Fahrtrichtung der Lokomotive einer Möglichtkeit, durch Umpolung des Motormagnetfeldes eine Richtungsänderung zu erzeugen. Dazu wurde klassisch ein zwei-spuliger "Allstrom-Motor" verwendet, dessen Spulen über ein Relais wechselseitig angesteuert wurden - der Fahrtrichtungsumschalter war geboren.

Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Varianten entwicklet, die nachstehende dargestellt sind.

  

vorsch elDer nächste Entwicklungsschritt war die Unterstützung des mechanischen Umschalterelais durch eine Vorschalt-Elektronik.

Diese ermöglicht einen präziseren Schaltvorgang und konnte den sonst so gefürchteten "Bocksprung" beim Fahrtrichtungswechsel verhindern.

Zusätzlich leuchtete - durch Verwendung von speziellen Glühlampen mit 1.5 V Betriebsspannung - die Stirnbeleuchtung bereits bei geringer Geschwindigkeit ausreichend hell und beim Umschaltvorgang gab es kein Aufblitzen mehr. 

elektronische Umschalter
  
geregelter Analogbetrieb

el umsch I okDer nächste Entwicklungsschritt war die Ablösung der Vorschalt-Elektronik mit Relais durch eine Kompaktbauweise.

Dies wurde als elektronischer Umschalter bezeichnet, wenngleich immer noch ein Relais vorhanden war.

  

7180 5 pol de cutAuf der Suche nach besseren Fahreigenschaften für die damals noch analogen Modellbahn-Lokomotiven,  entwicklete man Ende der 80er Jahre bei Märklin einen neuartigen, geregelten Analogantrieb. Der Antrieb wurde als 5-Sterne Motor bezeicht. Dieser erzeugte - über eine spezielle  Motor-Elektronik -  für die damaligen Lokomotiven  ein bisher unbekanntes, aber sehr angenehmes Fahrverhalten mit einstellbarem lastgeregeltem Antrieb, einstellbarer Höchstgeschwindigkeit, Schleuderschutz  und einer Simulation der Massenträgheit für die Lokomotive.

Das Konzept überzeugte, wurde aber dann später durch den Einzug der Digitaltechnik nicht mehr weiter verfolgt.