Die modernen Steuerungselemente für Modellbahnlokomotiven werden mittlerweile in einer fast unüberschaubaren Vielfalt angeboten.
Die meisten Hersteller kaufen diese von speziellen Firmen, die sich darauf spezialisiert haben zu, während - speziell Märklin - sich nach einem Ausflug in die Zukaufwelt seit 2006 wieder den Luxus einer Eigenentwicklung leistet.
Um hier nicht den Überblick zu verlieren, habe ich hier versucht - speziell für die Märklin-/TRIX Varianten - eine Übersicht zu schaffen.
Während andere Hersteller die Decoder zukaufen, leistet man sich bei Märklin eine Eigenentwicklung. Lediglich bei der Einführung des mfx-Systems wurde das kurzzeitig anderes gehandhabt. Um hier nicht den Überblick zu verlieren habe ich versucht, speziell für die Märklin-Varianten eine Übersicht zu schaffen.Schauen sie sich einmal auf den nächsten Seiten um. Vielleicht ist ja auch für sie etwas dabei.
| Die Decoder der C80-Serie gehören zu den Decodern der "Ersten Stunden" des "Märklin-Digital"-Systems. Sie wurden gleichzeitig mit der Einführung des Systems herausgebracht. Ihre Technik war aus heutiger Sicht noch sehr einfach und von wirklich guten Fahreigenschaften - so wie wir sie heute kennen - war man noch weit entfernt. Immerhin konnte man schon man schon bis zu 80 Lokomotiven gleichzeitig steuern und das Stirnlicht der Lok digital steuern. |
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Die Standard-Decoder der C80-Bauserie wurden für den universellen Einsatz in allen Lokomotiven mit ausreichenden Platzverhältnissen entwickelt. Sie wurden im Laufe der Zeit so optimiert, dass sie auch in immer mehr Loks mit gerigen Platzverhältnissen eingebaut werden können. Waren sie anfangs noch rechteckig, die dann später dann auf das L-Format umgestelllt wurde. |
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Nicht in alle Lokomotiven konnten die C80-Standard-Decoder eingebaut werden. In einigen Fällen mussten deshalb lokspezifisch besonders angepasste Decoderformen entwickelt werden. Im Nachgang sind die gängisten Varianten dargestellt. |
| Die Decoder der C81-Serie wurden für das "Märklin-Digital(=)"-System entwickelt. Sie wurden während der Kooperation mit LENZ als Decoder für Lokomotiven mit Gleichstrom-Motore - speziell damals Märklin HAMO - herausgebracht. Ihre Technik unterscheidet sich von den c80 AC-Decodern nur durch eine an die DC-Verhältnisse angepasste Motor-Endstufe. |
| Die Decoder der C82-Serie wurden für das "Märklin-Digital(=)"-System entwickelt. Sie wurden während der Kooperation mit Arnold als Decoder für Lokomotiven mit Gleichstrom-Motore - speziell damals Märklin HAMO - herausgebracht. Ihre Technik unterscheidet sich von den C80 AC-Decodern nur durch eine an die DC-Verhältnisse angepasste Motor-Endstufe. |
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Die Decoder der C90-Serie waren eine Weiterentwicklung für das "Märklin-Digital"-System. Nachdem man sich bei Märklin zunächst noch in der analogen Welt mit dem Thema Motor-Regelung versucht hatte, wurden die Ergebnisse mit dieser Decoder-Serie in die digitale Welt transportiert. |
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Die Standard-Decoder der C90-Bauserie wurden für den universellen Einsatz in allen Lokomotiven mit ausreichenden Platzverhältnissen entwickelt. Sie wurden im Laufe der Zeit so optimiert, dass sie auch in immer mehr Loks mit gerigen Platzverhältnissen eingebaut werden können. Waren sie anfangs noch rechteckig, die dann später dann auf das L-Format umgestelllt wurde. |
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Nicht in alle Lokomotiven konnten die C90-Standard-Decoder eingebaut werden. In einigen Fällen mussten deshalb lokspezifisch besonders angepasste Decoderformen entwickelt werden. Im Nachgang sind die gängisten Varianten dargestellt. |
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Die Decoder bekamen nun zusätzlich bis zu 4 weitere Schaltfunktionen, eine abschaltbare Massenträgheits-Simulation - als "Rangiergang (heute: Direktsteuerung)" bezeichnet, sowie sonst. kleinere Änderungen. Technisch wurde das alles in einem neuen Märklin-Chip - dem 701.2xy - integriert. Es entwickelte sich wieder einen große Anzahl von verschiedenen Decoder-Varianten, die ich versucht habe im Folgenden etwas aufzulisten. Das System wurde im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt, Dabei entstanden unterschiedliche Antriebskonzepte incl. veränderter Decoder, die jedoch alle nicht überlebt haben. {slide=keiner historischer Überblick|closed|hgh_design}
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Die Standard-Decoder der C90x-Bauserie wurden für den universellen Einsatz in allen Lokomotiven mit ausreichenden Platzverhältnissen entwickelt. Sie wurden im Laufe der Zeit so optimiert, dass sie auch in immer mehr Loks mit gerigen Platzverhältnissen eingebaut werden können. Waren sie anfangs noch rechteckig, die dann später dann auf das L-Format umgestelllt wurde. |
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Nicht in alle Lokomotiven konnten die C90x-Standard-Decoder eingebaut werden. In vielen Fällen mussten deshalb lokspezifische, besonders angepasste Decoderformen entwickelt werden. Im Nachgang sind die gängisten Varianten dargestellt. |
Decoder der C Sinus-I Serie wurden als eine Antriebs-Weiterentwicklung für das "Märklin-Digital"-System ca. 1995 erstmals angeboten.
Die Decoder steuerten nun keinen normalen Gleichstrom-Motor mehr an, sonderen der Antrieb bestand aus einem Moter, der über ein Drehfeld angetrieben wurde und somit eigentlich einem Drehstrom-Motor gleicht.
Die gesamte Steuerung des Motors wurde bei den Decodern von einem neuen Märklin-Chip Typ: 701.40x übernommen, was die ansonsten doch sehr komplexe Verkabelung deutlich einfacher machte.
Als eine Art Prototyp, konnten damals Märklin-Insider ein ICE2-/ICE3 Modell des ICE-Experimentalzuges der 2ten Generation bei der DB [Sinus-ICE] erwerben, der mit dem Antrieb und einem passenden Decoder erstmals ausgestattet war.Fahrzeuge die mit diesem Motor ausrüstet sind, besitzen ein kräftiges, aber trotzdem sehr feinfühligens Fahrverhalten und waren bei den Modellbahnern schnell sehr beliebt.
Der neue Motor konnte zwar antriebstechnisch durchaus überzeugen, war allerdings doch recht groß und somit nur für Lokomotiven mit dem bekannten Märklin-Drehgestell-Motor einsetzbar. Für Lokomotiven mit wenig Platz - z.B. einer Dampflok - also noch keine optimale Lösung.
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Ab 12/2003 begann man bei Märklin das bis dahin verwendete Digital-System auf Basis der Steuereinheit 6021 und der zugehörigen Fx-Decoder auf Basis des Steuerchips 701.22x auf ein neues Digital-System umzubauen. Als erstes wurden die Fx-Decoder durch neue - sogn. Übergangs-Decoder - ersetzt. Damit begann die Zusammenarbeit von Märklin mit dem bis dahin bereits am Markt etablierten Decoder-Hersteller ESU, an deren Ende (2004) ein komplett neues Digital-System - Märklin Systems - stehen sollte. |
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Im Rahmen der im Jahr 2005 durchgeführten Runderneuerung des Märklin-Digital-System, wurde auch ein Ersatz des früheren DELTA-Digital-Systems durchgeführt. Dieses neue System hatte zwar keine mfx-Eigenschaften, war aber immerhin jetzt bereits mit programmierbaren Decodern (Basis war ein PIC) und einem 5-pol. Hochleistungsantrieb [HLA] ausgestattet. Der Decoder basiert auf dem reinen, erweiterten Motorola-Protokoll [MM-II] mit nun mehr bis zu 255 Adressen und einem eingeschränkten Funktionsumfang. |
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Die Standard-Decoder der PIC-Bauserie wurden im Rahmen einer großen digitalen Umrüst-Initiative 2005 für den universellen Einsatz in allen Lokomotiven mit ausreichenden Platzverhältnissen entwickelt. Sie waren wohl als Nachfolger für das frühere DELTA-System gedacht, bedingten aber einen kompletten DC-Motorumbau. Sie wurden im Laufe der Zeit so optimiert, dass sie auch in immer mehr Loks mit gerigen Platzverhältnissen eingebaut werden können. Waren sie anfangs noch rechteckig, tauchten dann später auch Versionen im L-Format bzw. in speziellen, lokomotiv-spezifischen Bauweisen auf. |
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Nicht in alle Lokomotiven konnten die PIC-Standard-Decoder eingebaut werden. In einigen Fällen mussten deshalb lokspezifisch besonders angepasste Decoderformen entwickelt werden. Im Nachgang sind die gängisten Varianten dargestellt. |
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Für die Decoder des Märklin Digital-System wurden von Anfang an spezielle Decoder-Chips verwendet, die Märklin sich bei der Chip-Industrie speziell hat anfertigen lassen. Diese - sogn. ASICs - werden nur für die beauftragende Firma hergestellt und sind nicht auf den freien Markt erhältlich. In dieser Kategorie sind sie alle zusammengefasst. |
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Es basiert auf einer vollautomatischen digitalen System-Anmeldung, so dass sich der Modellbahner um die digitalen Fragestellungen (Addresse, Funktionszuordung, etc.) keine Gedanken mehr machen muss. Mittels dieses Systems kommt man der Spielphilosie (Auspacken & Losfahren oder neudeutsch: Plug&Play) - wie sie lange bei der analog betriebenen Modellbahn vorherrschend war - sehr weit entgegen. |
Für das in 2005 eingeführte neue mfx Digital-System mussten natürlich auch neue Decoder her. Da Märklin sich das System damals von ESU maßschneidern lies, lag es natürlich auf der Hand, auch Decoder von ESU einzusetzten.
Die ESU mfx-Decoder wurden in den ersten Jahren (bis ca. 2009 / 2011) in Märklin Lokomotiven eingebaut.Ab 2008 begann man bei Märklin die zukünftigen Decoder wieder selbst zu entwickeln und man löste sich von dem damaligen Zulieferer ESU, der für die ersten mfx-Decoder und das mfx-System zur Seite stand. Die neuen Decoder durchlebten verschiedene Entwicklungsstufen, die zu den heute bekannten Decodern auf der Basis der mLD-/mSD-Hardware bzw. später der mLD/3- / mSD/3-Hardware-Plattform führte.
Nicht in alle Märklin-/TRIX-Lokomotiven können die mfx-Standard-Decoder direkt eingebaut werden. In vielen Fällen muss deshalb eine lokspezifisch besonders angepasste Decoderträger-Platine entwickelt werden.
Im Nachgang sind die gängisten Modelle & Varianten dargestellt.
Kategorie für Decoderzubehör
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Roco kauft die Decoder von externen Anbietern als OEM-Ware zu. Im Laufe der zeit gab es verschiedene Lieferanten.
Während andere Hersteller die Deocder zukaufen, leistet man sich bei Märklin eine Eigenentwicklung. Lediglich bei der Einführung des mfx-Systems wurde das kurzzeitig anderes gehandhabt.
Dummy-Stecker [8-/21-pol.] in Lokomotiven von TRIX
Decoder in Standardbauweise mit 8-/21-pol.Schnittstelle von TRIX
Decoder in Sonderbauweise von TRIX
Für einige Lokomotiven, in den die Standard-Decoder nicht passen oder bei denen aus konstruktiven Gründen andere Lösungen benötigt werden, sind Sonderbauweisen die Lösung.
Uhlenbrock ist eine kleine Firma aus Deutschland mit Sitz in Bottrop, die seit Jahren den Modellbahnmarkt mit passender Elektronik versorgt. Dazu gehören neben Decodern auch Steuerungs-Systeme verschiedenster Arten.
ZIMO ist eine kleine Firma aus Östereich, die seit einigen Jahren den Modellbahnmarkt mit passender Elektronik versorgt. Dazu gehören neben Decodern auch Steuerungs-Systeme verschiedenster Arten.
Viele Märklin-Decoder der - Bauart 6090x bzw. mfx - lassen sich noch nachträglich etwas tunen. Damit können z.B. weitere Schaltausgänge, Rangierlicht, zusätzliche Sounds etc. nachgerüstet werden.
Dabei müssen aber teils SMD-Bauteile nachgerüstet werden, deren Handhabung jedoch einige Erfahrungen wie , Umgang mit sehr kleinen Bauteilen, Löten auf engem/engsten Raum - voraussetzt.
Diese Rubrick soll dazu eine kleine Übersicht geben.
Für die digitale Umrüstung älterer Lokomotiven werden von Märklin Umrüstsätze angeboten. Diese bestehen i.d.R. aus einem Decoder und einer Motor-Umrüstung.
Im Folgenden werden die bisher erschienen U-Sätze dargestellt. Nicht alle sind mehr bei Märklin aktuell in der Produktion.